Schwimmabzeichen in Österreich
Vom ersten Sprung ins Wasser bis zum sicheren Schwimmer: Die österreichischen Schwimmabzeichen bauen aufeinander auf. Ein Überblick über die Stufen und ihre Anforderungen.
Frühschwimmer („Pinguin“) — der erste Schritt
Der Frühschwimmer, in vielen Bundesländern als „Pinguin“ bekannt, ist meist das erste Abzeichen für Kinder. Er bestätigt erste Sicherheit im Wasser, ist aber noch kein Nachweis, dass ein Kind sicher schwimmen kann.
Die aufbauenden Stufen
Auf den Frühschwimmer bauen die weiteren österreichischen Schwimmabzeichen auf. Erst der Freischwimmer gilt allgemein als Nachweis, dass ein Kind sicher schwimmen kann.
- Frühschwimmer (Pinguin): u. a. 25 Meter schwimmen ohne Unterbrechung, einen Gegenstand aus brusttiefem Wasser heraufholen sowie Kenntnis der wichtigsten Baderegeln.
- Freischwimmer: u. a. etwa 15 Minuten ununterbrochen schwimmen (dabei eine längere Strecke), ein Sprung ins Wasser sowie Kenntnis der Baderegeln.
- Fahrtenschwimmer: u. a. längeres Dauerschwimmen, Startsprung, Strecken- und Tieftauchen sowie Grundkenntnisse der Selbstrettung.
- Allroundschwimmer: die anspruchsvollste Stufe — mit mehreren Schwimmlagen, Zeit- und Streckenschwimmen, Tauchen, Kleiderschwimmen und Rettungsübungen.
Abzeichen für Jugendliche und Erwachsene
Auch Jugendliche und Erwachsene können die Abzeichen ablegen. Die Abnahme erfolgt unter anderem durch die Österreichische Wasser-Rettung (ÖWR), Schwimmvereine sowie ausgebildete Prüferinnen und Prüfer.
Die genannten Anforderungen sind eine Orientierung. Maßgeblich sind die offiziellen, jeweils aktuellen Prüfungsbestimmungen der Österreichischen Wasser-Rettung (ÖWR) und des Österreichischen Schwimmverbandes (OSV).